Das AMFLOW PR Carbon Pro und das CUBE Stereo Hybrid ONE44 HPC SLX 800 sind leistungsstarke eMTBs für anspruchsvolle Trails, technische Anstiege und längere Touren. Beide setzen auf einen 800-Wh-Akku und ein kräftiges Full-Power-Antriebssystem, unterscheiden sich aber deutlich bei Motor, Fahrwerk, Laufradkonzept und Geometrieverstellung.
Das AMFLOW kombiniert den Avinox M2S mit 160 mm Federweg an der Front, einem Mullet-Setup und umfangreichen Möglichkeiten zur Geometrieanpassung. Das CUBE setzt auf den Bosch Performance Line CX, 150 mm Federweg vorne und 140 mm hinten sowie ein größenabhängiges Laufradkonzept.
Für die Kaufentscheidung ist deshalb nicht entscheidend, welches eMTB auf dem Datenblatt den höheren Einzelwert bietet. Wichtiger ist, welches Gesamtkonzept besser zu deinem Gelände, deinem Fahrstil und deinen Touren passt.
AMFLOW PR Carbon Pro und CUBE Stereo Hybrid ONE44 HPC SLX 800 im Vergleich
| Merkmal | AMFLOW PR Carbon Pro | CUBE Stereo Hybrid ONE44 HPC SLX 800 |
|---|---|---|
| Einsatzbereich | Technische Trails, Uphills, Touren | Trails, Touren, vielseitiger Geländeeinsatz |
| Motor | Avinox M2S | Bosch Performance Line CX BDU38 |
| Drehmoment | 130 Nm Nennwert, bis 150 Nm Spitze | bis 120 Nm |
| Akku | 800 Wh, entnehmbar | Bosch PowerTube 800 Wh |
| Federgabel | FOX 36 Performance, 160 mm | FOX 36 Float Performance GRIP, 150 mm |
| Dämpfer | FOX Float X Performance, 210 × 55 mm | FOX Float Performance, 140 mm Hinterradfederweg |
| Laufräder | 29″ vorne / 27,5″ hinten, 29″ hinten kompatibel | 27,5″ bei S, 29″ bei M/L/XL |
| Schaltung | SRAM S1000 Eagle Transmission | Shimano XT 12-fach |
| Bremsen | Magura Gustav Pro, 4 Kolben | Shimano XT, 4 Kolben |
| Gewicht | 23,1–23,4 kg je nach Rahmengröße* | 24,5 kg Herstellerangabe |
| Geometrie | theoretisch bis zu 40 Kombinationen | Lenkwinkel um 0,6° verstellbar |
*AMFLOW misst das Gewicht in definierter Werkskonfiguration. Anbauteile wie Pedale, Beleuchtung und Schutzfolie sind dabei entfernt, die Laufräder tubeless aufgebaut. Das tatsächliche Gewicht kann abweichen.
Schon die Eckdaten zeigen: Die beiden eMTBs liegen bei Akku und grundsätzlichem Einsatzbereich nah beieinander. Ihre Unterschiede entstehen vor allem daraus, wie Motor, Geometrie, Fahrwerk und Laufräder zusammenspielen.
Avinox M2S vs. Bosch Performance Line CX: Wie unterscheiden sich die Motoren?
Der Avinox M2S im AMFLOW PR Carbon Pro bietet mit 130 Nm Nenndrehmoment und bis zu 150 Nm Spitzendrehmoment eine hohe Leistungsreserve. Der Bosch Performance Line CX im CUBE erreicht laut CUBE bis zu 120 Nm.
Mehr Drehmoment bedeutet auf dem Trail aber nicht automatisch das bessere eMTB. Entscheidend ist, ob sich die Leistung kontrolliert auf den Untergrund bringen lässt.
Wo bringt die höhere Leistungsreserve des Avinox M2S etwas?
Zusätzliche Motorunterstützung kann besonders hilfreich sein bei:
- sehr steilen technischen Anstiegen
- Stufen und größeren Hindernissen bergauf
- kurzen Gegenanstiegen
- häufigem Anfahren am Hang
- losem oder unregelmäßigem Untergrund
Im Test von E-MOUNTAINBIKE wurde der Avinox M2S im PR Carbon Pro als kraftvoll, leise und gut dosierbar beschrieben. Besonders auf technischen Anstiegen konnte das eMTB die hohe Unterstützung wirkungsvoll einsetzen.
Für Fahrer, die überwiegend über Forstwege oder moderate Anstiege nach oben fahren, ist der maximale Drehmomentwert dagegen weniger entscheidend. Dort spielen Unterstützungscharakter, Reichweite, Sitzposition und eine gleichmäßige Leistungsabgabe eine größere Rolle.
Bosch CX oder Avinox M2S für Touren?
Auf längeren Touren wird nur selten dauerhaft die höchste Motorunterstützung benötigt. Deshalb sollte die Entscheidung nicht auf 150 Nm gegen 120 Nm reduziert werden.
Wer häufig schwierige Uphills fährt und bewusst hohe Unterstützung nutzt, bekommt beim Avinox M2S mehr Leistungsreserve. Wer Trail und Tour kombiniert, sollte dagegen das komplette eMTB betrachten, einschließlich Geometrie, Laufrädern, Fahrwerk und Akkuhandhabung.
Fahrwerk: Wie unterscheiden sich die beiden eMTB-Konzepte?
Das AMFLOW PR Carbon Pro verwendet vorne eine FOX 36 Performance mit 160 mm Federweg und GRIP-Dämpfung. Am Heck arbeitet ein FOX Float X Performance Luftdämpfer in 210 × 55 mm.
Das CUBE setzt auf eine FOX 36 Float Performance GRIP mit 150 mm Federweg und einen FOX Float Performance Dämpfer mit 140 mm Hinterradfederweg.
Die Unterschiede zeigen, dass beide Bikes einen etwas anderen Schwerpunkt setzen.
Was bringt die 160-mm-Gabel des AMFLOW?
Mehr Federweg an der Front schafft zusätzliche Reserven, wenn Trails:
- steiler werden
- viele Wurzeln oder Steine enthalten
- größere Schläge erzeugen
- häufige Belastungsspitzen aufweisen
Das allein macht ein eMTB jedoch nicht automatisch kontrollierter oder schneller. Fahrwerksabstimmung, Geometrie, Reifen, Fahrerposition und Fahrtechnik beeinflussen das Verhalten mindestens ebenso stark.
CUBE setzt auf ein ausgewogenes Trail- und Tour-Setup
Mit 150 mm Federweg vorne und 140 mm hinten bewegt sich das CUBE klar im Trail- und All-Mountain-Bereich. CUBE selbst beschreibt das Fahrwerk als Kombination aus Traktion, Kontrolle und ausgewogenem Handling auf flowigen ebenso wie anspruchsvolleren Trails.
Wer viel Trail fährt, aber gleichzeitig längere Touren plant, sollte deshalb nicht automatisch möglichst viel Federweg wählen. Entscheidend ist, wie anspruchsvoll das bevorzugte Gelände tatsächlich ist.
Geometrie und Handling: Welches eMTB lässt sich stärker anpassen?
Bei der Geometrieverstellung verfolgt AMFLOW den deutlich umfangreicheren Ansatz.
AMFLOW PR Carbon Pro: bis zu 40 Geometriekombinationen
AMFLOW nennt:
- 5 Einstellungen am Steuersatz
- 2 Tretlagerhöhen
- 4 Kettenstreben-Einstellungen
Daraus ergeben sich theoretisch bis zu 40 mögliche Geometriekombinationen. Zusätzlich ist der Rahmen mit 27,5- und 29-Zoll-Hinterrädern kompatibel.
Die Zahl allein ist allerdings nicht der entscheidende Vorteil. Relevant ist, was sich damit verändern lässt.
Je nach Einstellung können Fahrer beispielsweise beeinflussen:
- wie direkt das eMTB einlenkt
- wie laufruhig es bei höherem Tempo wird
- wie sich der Schwerpunkt anfühlt
- wie viel Bodenfreiheit zur Verfügung steht
- wie kompakt oder stabil sich das Heck verhält
Damit richtet sich das PR Carbon Pro besonders an Fahrer, die ihr Bike gern gezielt an Strecke und Fahrstil anpassen.
CUBE konzentriert sich auf die Lenkwinkelverstellung
Auch das CUBE besitzt keine vollständig fixe Geometrie. Sein Steuersatz erlaubt eine Lenkwinkelverstellung um 0,6°.
Damit lässt sich ein zentraler Faktor des Handlings verändern, ohne mehrere Parameter gleichzeitig abstimmen zu müssen.
Der Unterschied ist deshalb nicht:
verstellbar gegen nicht verstellbar.
Sondern:
umfangreiche Geometrieanpassung beim AMFLOW gegen gezielte Winkelanpassung beim CUBE.
Wer gerne verschiedene Setups ausprobiert, bekommt beim AMFLOW deutlich mehr Möglichkeiten. Wer eine übersichtlichere Abstimmung bevorzugt, kann mit dem CUBE-Konzept leichter zurechtkommen.
Mullet oder Size Split: Welches Laufradkonzept passt besser?
Das AMFLOW PR Carbon Pro kommt serienmäßig mit 29-Zoll-Vorderrad und 27,5-Zoll-Hinterrad.
Das große Vorderrad soll Hindernisse ruhig überrollen und bietet eine große Aufstandsfläche. Das kleinere Hinterrad kann ein eMTB in engen Kurven und bei schnellen Richtungswechseln beweglicher machen. Auf steilen Abfahrten entsteht außerdem mehr Platz zwischen Fahrer und Hinterrad.
AMFLOW ermöglicht darüber hinaus die Verwendung eines 29-Zoll-Hinterrads. Damit lässt sich das Laufradkonzept gemeinsam mit der Geometrie weiter verändern.
CUBE passt die Laufradgröße an die Rahmengröße an
Beim Stereo Hybrid ONE44 HPC SLX 800 setzt CUBE auf Size Split:
- Größe S: 27,5 Zoll
- Größen M, L und XL: 29 Zoll
Das CUBE ist deshalb nicht pauschal als reines 29er einzuordnen.
Für Fahrer der Größen M bis XL ergibt sich ein klassisches 29-Zoll-Setup, das besonders auf Überrollverhalten und Laufruhe ausgerichtet ist. Beim AMFLOW steht dagegen serienmäßig der Mix aus großem Vorder- und kleinerem Hinterrad im Mittelpunkt.
Welche Lösung besser passt, hängt stark von Körpergröße, Terrain und gewünschtem Handling ab.
800-Wh-Akku: Gleiche Kapazität, unterschiedliche Nutzung
Beide eMTBs besitzen einen 800-Wh-Akku. Das bedeutet aber nicht, dass sie in der Praxis automatisch dieselbe Reichweite erreichen.
Der Energieverbrauch eines eMTB hängt unter anderem ab von:
- Fahrergewicht und Gepäck
- Höhenmetern
- Unterstützungsstufe
- Trittfrequenz
- Untergrund
- Reifen und Reifendruck
- Außentemperatur
- Fahrstil
Eine feste Kilometerzahl ist deshalb für einen direkten Vergleich nur begrenzt aussagekräftig.
Beim AMFLOW ist der Akku entnehmbar
Das PR Carbon Pro verwendet einen entnehmbaren Avinox 800-Wh-Akku. Die Pro-Variante wird mit einem 12-A-/508-W-Schnellladegerät kombiniert.
AMFLOW gibt für den RS800 Akku mit diesem Ladegerät ungefähr 1 Stunde 36 Minuten von 0 auf 80 Prozent und rund 2 Stunden 25 Minuten bis 100 Prozent an.
Das kann im Alltag relevant sein, wenn zwischen zwei Touren oder während einer längeren Pause nachgeladen werden soll.
CUBE setzt auf Bosch PowerTube und 4-A-Ladegerät
Beim CUBE kommt ein Bosch PowerTube 800 zusammen mit dem Bosch 4A Charger zum Einsatz.
Für viele Fahrer ist deshalb nicht nur die Akkukapazität entscheidend, sondern auch die Frage:
Wo und wie wird das eMTB normalerweise geladen?
Wer das Fahrrad beispielsweise in einem Keller oder einer Garage ohne geeigneten Ladeplatz abstellt, sollte die Akkuhandhabung besonders berücksichtigen. Auch bei Mehrtagestouren kann die verfügbare Ladeleistung eine praktische Rolle spielen.
Ausstattung: Welche Komponenten sind auf dem Trail relevant?
Beide eMTBs besitzen eine hochwertige, klar trailorientierte Ausstattung. Die Unterschiede liegen vor allem in der Wahl der Systeme.
AMFLOW PR Carbon Pro
Zur Ausstattung gehören unter anderem:
- FOX 36 Performance mit GRIP-Dämpfung
- FOX Float X Performance
- SRAM S1000 Eagle Transmission
- SRAM AXS Pod Controller
- Magura Gustav Pro Vierkolbenbremsen
- 203-mm-Magura-Bremsscheiben
- Schwalbe Magic Mary Radial vorne
- Schwalbe Albert Radial hinten
- Amflow XMA-30 Mullet-Laufradsatz
CUBE Stereo Hybrid ONE44 HPC SLX 800
CUBE kombiniert:
- FOX 36 Float Performance GRIP
- FOX Float Performance
- Shimano XT 12-fach
- Shimano XT Vierkolbenbremsen
- 200-mm-Bremsscheiben
- Newmen Performance 30 Laufräder
- Continental Kryptotal Front und Rear
Für die Praxis sind vor allem drei Bereiche wichtig.
Bremsen: Auf langen oder steilen Abfahrten zählen Leistung, Dosierbarkeit und Temperaturstabilität.
Reifen: Karkasse, Gummimischung und Luftdruck haben direkten Einfluss auf Grip, Dämpfung und Pannenschutz.
Fahrwerk: Mehr Einstellmöglichkeiten bringen nur dann einen Vorteil, wenn das Fahrwerk passend zu Fahrergewicht, Terrain und Fahrstil abgestimmt wird.
Die Komponenten sollten deshalb nicht einfach nach Markenname verglichen werden.
Technische Uphills, Trails oder Touren: Welches eMTB passt zu deinem Einsatz?
Die Unterschiede zwischen den beiden Bikes werden besonders deutlich, wenn man sie nach Fahrsituationen betrachtet.
Für technische Uphills
Wer häufig steile und schwierige Anstiege fährt, sollte den Avinox M2S besonders genau ansehen.
Mit 130 Nm Nenndrehmoment und bis zu 150 Nm Spitze stehen hohe Leistungsreserven zur Verfügung. Im Test von E-MOUNTAINBIKE wurde der Motor gleichzeitig als gut dosierbar beschrieben, während das Fahrwerk auf technischen Anstiegen viel Traktion erzeugte.
Das macht das AMFLOW besonders interessant für Fahrer, die anspruchsvolle Uphills nicht nur als Verbindung zwischen zwei Trails sehen, sondern aktiv fahren möchten.
Für enge und technische Trails
Das AMFLOW verbindet:
- 160-mm-Federgabel
- Mullet-Laufräder
- kurze und verstellbare Kettenstreben
- umfangreiche Geometrieoptionen
Damit lässt sich das Bike stark auf ein aktives Trail-Handling abstimmen.
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass jedes Setup für jeden Fahrer besser funktioniert. Wer die Einstellmöglichkeiten nutzen möchte, sollte sich mit Geometrie und Fahrwerk beschäftigen.
Für längere Touren mit Trail-Anteil
Das CUBE verfolgt ein etwas klassischeres Allround-Konzept.
Bosch CX, 800-Wh-Akku, 150/140-mm-Fahrwerk und größenabhängige Laufräder ergeben ein eMTB, das lange Touren mit anspruchsvolleren Trailabschnitten verbinden soll.
BIKE hebt beim Stereo Hybrid ONE44 HPC SLX besonders das zugängliche Handling und seine Tourenqualitäten hervor.
Wer häufig längere Runden fährt und dabei unterschiedliche Trail-Schwierigkeitsgrade kombiniert, findet hier ein schlüssiges Gesamtpaket.
Für Fahrer, die ihr eMTB gerne selbst abstimmen
Hier bietet das AMFLOW PR Carbon Pro mehr Möglichkeiten.
Die Kombination aus Steuersatz-, Tretlager- und Kettenstrebenverstellung sowie unterschiedlichen Hinterradgrößen erlaubt eine deutlich umfangreichere Anpassung des Fahrverhaltens.
Das CUBE beschränkt sich stärker auf gezielte Änderungen des Lenkwinkels.
Mehr Einstellmöglichkeiten sind allerdings nur dann sinnvoll, wenn man sie tatsächlich nutzt. Wer sein eMTB möglichst unkompliziert einstellen und anschließend fahren möchte, braucht nicht automatisch möglichst viele Geometrieoptionen.
AMFLOW PR Carbon Pro oder CUBE Stereo Hybrid ONE44 HPC SLX 800: Welches Konzept passt zu dir?
Das AMFLOW PR Carbon Pro passt besonders zu Fahrern, die hohe Motorreserven, technische Trails und ein stark anpassbares eMTB suchen.
Besonders relevant sind:
- Avinox M2S mit bis zu 150 Nm Spitzendrehmoment
- 160-mm-Federgabel
- Mullet-Setup ab Werk
- kompatibles 29-Zoll-Hinterrad
- theoretisch bis zu 40 Geometriekombinationen
- entnehmbarer 800-Wh-Akku
- 508-W-Schnellladegerät bei der Pro-Variante
Wer gerne an Geometrie und Setup arbeitet und sein eMTB an unterschiedliche Trails anpassen möchte, bekommt hier viel Spielraum.
Das CUBE Stereo Hybrid ONE44 HPC SLX 800 passt besonders zu Fahrern, die Trail und Tour in einem klassischer abgestimmten eMTB verbinden möchten.
Dafür stehen:
- Bosch Performance Line CX
- 800-Wh-PowerTube
- 150 mm Federweg vorne und 140 mm hinten
- größenabhängiges Size-Split-Laufradkonzept
- Shimano-XT-Antrieb und -Bremsen
- gezielte Lenkwinkelverstellung
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, welches eMTB den höchsten Einzelwert bietet. Entscheidend ist, welche Eigenschaften du auf deinen eigenen Trails tatsächlich brauchst und nutzen kannst.
Häufige Fragen
Ist das AMFLOW PR Carbon Pro für anspruchsvolle Trails geeignet?
Ja. AMFLOW ordnet die PR-Serie der Einsatzkategorie 4 nach ASTM F2043-13 zu. Diese umfasst unter anderem technische Downhills, Trails und Uphills. Entscheidend bleiben ein korrekt abgestimmtes Fahrwerk, die Einhaltung der Belastungsgrenzen und ein zum Terrain passendes Setup.
Reichen 800 Wh für lange eMTB-Touren?
800 Wh bieten eine große Energiereserve, eine allgemein gültige Reichweite lässt sich daraus aber nicht ableiten. Fahrergewicht, Höhenmeter, Unterstützungsmodus, Temperatur, Untergrund, Reifen und Fahrstil beeinflussen den Verbrauch deutlich.
Wie wichtig ist das Fahrergewicht bei einem eMTB?
Das Fahrergewicht beeinflusst Fahrwerksdruck, Reifenluftdruck, Energieverbrauch und Belastung der Bremsen. Zusätzlich müssen die jeweiligen Belastungsgrenzen des Herstellers eingehalten werden. Sowohl AMFLOW als auch CUBE nennen für die hier betrachteten Modelle ein maximales Fahrergewicht von 125 kg einschließlich der jeweils vom Hersteller definierten Ausrüstung.
Sollte man ein eMTB vor dem Kauf probefahren?
Eine Probefahrt ist besonders hilfreich, wenn zwei eMTBs ähnliche Einsatzbereiche abdecken. Sitzposition, Motorcharakter, Front-Höhe, Kurvenverhalten und Fahrwerksgefühl lassen sich anhand technischer Daten nur begrenzt beurteilen. Sinnvoll ist eine Strecke mit Anstieg, Kurven und einem Trailabschnitt, der dem eigenen Einsatz möglichst nahekommt.
